Bettwanzen bekämpfen

Durch wachsende Hygiene hat sich im Laufe der Jahrhunderte das Aufkommen von Bettwanzen zwar deutlich verringert, aber sie sind nicht gänzlich aus ihren behaglichen Lebensräumen, den Betten der Menschen, verschwunden.

Um die unangenehmen Auswirkungen, wie zum Beispiel Juckreiz und Hautausschläge, der Bettwanzenstiche zu umgehen, muss deren Verursacher dringend unschädlich gemacht werden. Die Bettwanzen bekämpft man am wirkungsvollsten mit den so genannten Kontaktinsektiziden. Der Markt bietet verschiedene, freiverkäufliche Produkte auf pflanzlicher Basis. Somit sind sie für die übrigen Hausbewohner, wie Mensch und Haustier, bedenkenlos anwendbar.

Diese, schnell wirkenden, Insektizide werden in die Verstecke der Wanzen (Bilderrahmen, Matratzenspalten, Möbelfugen und auf Tapeten) gesprüht. Ihre Wirkstoffe zersetzen sich recht bald durch das Tageslicht. Das Gift wirkt sich auf das Nervensystem der Parasiten, lähmt sie und führt letztendlich zum Tode.

Es gibt sie auch in Pulverform. Dieses wird ebenfalls dort ausgestreut, wo sich die Bettwanzen aufhalten. Dieses Gift trocknet die Wachsschicht auf der Haut aus und bewirkt das Austrocknen der Wanze. Der Einsatz dieses Pulvers kann auch ohne weiteres auf die Behandlung der Matratze ausgeweitet werden, denn für den Menschen und seine Haustiere besteht keinerlei Risiko.

Wer sich die Bekämpfung der Bettwanze nicht selber zutraut, kann hier einen Fachmann, dem sogenannten Schädlingsbekämpfer, zu Rate ziehen. (Bild: Pixelio/Stihl024)