Bettwanzen Symptome

Wer glaubt, Bettwanzen gibt es heute nicht mehr, täuscht sich gewaltig. Gerade in letzter Zeit tauchen sie vor allem in Hotelbetten wieder auf.

Das liegt unter anderem daran, dass die Krabbelviecher eine Resistenz gegen Insektizide entwickelt haben. Da kann es schon mal passieren, dass man sich von der Urlaubsreise, neben schönen Erinnerungen, auch eine Wanzenfamilie mitbringt.

Die Bettwanze, auch Hauswanze genannt, ist ein klassischer Blutsauger, ihr Körper ist ganz flach und etwa 5 mm groß. Mit Blut vollgesogen können sie sogar stolze 9 mm groß werden. Abgesehen hat sie es vorallem auf den Menschen, aber auch Haustiere, Vögel und Fledermäuse werden heimgesucht.

Diese nachtaktiven Fieslinge beißen oft mehrere Male hintereinander, weil sie nicht gleich ein Blutgefäß finden. Ihr Speicheldrüsensekret ist toxisch, so dass die mückenstichähnlichen Bisse unangenehm jucken und sich auch entzünden können, wenn man kratzt.

Viele verschiedene Krankheitserreger (z.B. Hepatitis B) wurden in Bettwanzen nachgewiesen und können theoretisch durch diese übertragen werden. In Deutschland gibt es aber scheinbar keine dokumentierten Fälle. Wer sein Bett mit Wanzen teilen muss, sollte schnellstens einen Fachmann konsultieren, denn die Schädlingsbekämpfung ist nicht ganz unproblematisch.

Wir hoffen, dass uns die Wanze in Zukunft nur noch in jenem beliebten Kinderlied „Auf der Mauer …“ begegnet. (Bild: Pixelio/Rainer Sturm)