Bettwanzenbisse

Bettwanzen werden in deutschen Betten immer wieder zum Problem. Die fast blinden Bettwanzen halten sich zumeist in warmen und engen Lebensräumen auf und werden durch die Körperwärme auf den Mensch aufmerksam. Da sie sich von Blut ernähren, fallen die nachtaktiven Bettwanzen den Mensch in der Regel während des nächtlichen Schlafs an und hinterlassen Bettwanzenbisse.

Bettwanzenbisse sollte der Mensch nicht unterschätzen, wie das Portal insektenstiche.info schreibt. Sie können das ganze Jahr über vorkommen. Die nachtaktiven Wanzen locken sich durch bestimmte Duftstoffe gegenseitig an, wodurch es zur Bildung von größeren Populationen von Bettwanzen kommen kann.

Beißt eine Wanze zu, kann dies beim Menschen einen starken Juckreiz auslösen, berichtet das Portal weiter. Dieser könne in Einzelfällen länger als eine Woche anhalten. Empfindliche Menschen können zudem auch mit einer starken Überreaktion mit Quaddeln und starkem Juckreiz zu kämpfen haben. Bevorzugte Körperstellen für Bettwanzen sind die Arme und Beine des Menschen.

Sollte man einen Bettwanzenbiss bekommen haben, rät insektenstiche.info, die Stellen direkt zu kühlen oder kühlende Gels auf die Bissstellen aufzutragen. Da durch Bettwanzenbisse in Ausnahmefällen zudem verschiedene Krankheiten wie Hepatitis B oder C übertragen werden können, sind sie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. (Bild: © Wikimedia Commons)